Rückkehr in die Vergangenheit Teil 15: Mein Gebet

Viviane Freitas

  • 16
  • Dez
  • 2017

Rückkehr in die Vergangenheit Teil 15 : Mein Gebet

  • 16
  • Dez
  • 2017

Durch die Intimität, die ich mit Gott hatte, entdeckte ich meine Rechte. Und somit forderte ich meine Rechte ein, die Gott in seinem Wort versprochen hat.

Ich wollte unbedingt, dass mein Vater darin investierte Julio zu lehren. Und mein Vater hatte kaum Zeit, um sie mit Julio verbringen können. Denn Julio kam nach Hause um Mitternacht und verließ das Haus früh am Morgen. Im Inneren akzeptierte ich es nicht, denn ich hatte „ein Auge“ auf den Segen, den mein Vater uns geben konnte.

Ich fing an zu Gott zu beten: „Pass gut auf Gott. Also ich wohne 1 an halb Stunden von der Kirche entfernt. Ich lebe im Haus meiner Eltern, wenn ich schon hier bin, dann verlange ich den Segen meines Vaters für Julio. Aber wie es scheint, bekomme ich im Moment nicht einmal einen einzigen Segen. Mein Vater lehrt Julio nichts! Wenn es also so ist, dann nimm uns von hier weg. Wenn ich eh keinen Segen verdiene, dann akzeptiere ich es auch nicht hier in dem Haus zu leben und bloß die Vorteile zu genießen. “

Und welche Vorteile hatte ich?

Ich hatte den Vorteil, dass ich eine Hausdame hatte die kochte und das ganze Haus „putzte“. Denn sie arbeitete für meine Mutter. Ich hatte diese Vorteile denn es war kein Muss das gesamte Haus zu putzen , Kleidung zu bügeln,ect. Denn wenn ich es nicht tat, dann tat sie es. Und ich hatte auch keine Ausgaben dort zu wohnen.

„Ich will das nicht! Ich bin nicht auf der Suche nach persönlichen Freuden.“ Es gab einen Strand in der Nähe des Hauses. Aber ich hatte noch nie einen Fuß auf den Sand gesetzt. Nicht ein einziges Mal! Seit dem Tag, als ich mit dem Heiligen Geist getauft wurde hatte ich meine Gedanken nicht mehr auf meine persönlichen Dinge gerichtet. „Der Herr weiß, dass ich SEINEN Segen will.“

„Wenn wir nichts im Haus meiner Eltern zu lernen haben, so schicke mich heraus. Ich weiß sehr wohl, dass ich ein Leben voller Aufopferung führen werde. Ich muss dann selbst kochen, bügeln und alles andere tun. Aber ich weiß, dass ich siegen werde, denn ich werde im Opfer sein.“

Meine Eltern haben nie von meiner Unzufriedenheit erfahren; ich sprach es nie aus. Alles was sie erfuhren, war das Sichtbare. Es war etwas zwischen mir und Gott. Nicht einmal Julio wusste von meinem Gebet und Flehgebet. Das bedeutete nicht, dass ich von meinen Eltern entfernt sein wollte, sondern dass ich den Segen unbedingt empfangen wollte.

Das war meine Absicht in der Zeit. Ich weinte um ihn. Ich gelang sogar an den Punkt, dass ich die anderen Pastorenfrauen „beneidete“, die im oberen Stockwerkes des Million Dollar Kinos wohnten. Es war unfassbar, denn dieses Gebäude war voller Ratten. Mir war aber der bescheidene Ort egal. Ich wollte viel leiber in der Nähe sein von dem was mir beigebracht werden konnte.

Ich kann nicht behaupten, dass meine Eltern mir nichts beigebracht haben. Aber es fehlte dieser Augenblick, dass mein Vater den Julio instruierte. Wie ein Vater den eigenen Sohn beibringt, was er zu tun hatte. Gab es diesen Moment? Ja, es gab ihn, und zwar in den Versammlungen für Pastoren. Aber nicht, wenn die beiden zusammen Zuhause waren. Und das war es, was ich unendwegt wollte.

Mein Vater hatte seinen Kopf voll mit den Dingen die dazu beitragen könnten, dass das Werk Gottes sich weiterentwickelt. Solch enorme Verantwortung…

Seit ich denken kann, sehe ich meinen Vater …                     ( incessantemente ) Zeit damit verbingen, in das Werk Gottes zu investieren. Ob in der Kirche, in den “freundchaftlichen Lehren” in den Radiosendungen, im Fernsehn oder in seinen Schriftstücken bemüht er sich unmüdbar.

Wie wunderschön. Ich verfolgte die fortwärenden Entwicklung meines Vaters. Seine Gedanken waren immer und sind immer noch auf das Werk Gottes gerichtet. Natürlich sah ich als seine Tochter, nicht nur das Werk Gottes. Ich hatte auch das Ziel den Segen von “Abraham” zu empfangen. Der Segen lag nicht in dem Rang im Werk, sondern es lag darin das von Gott zu “Sein”. Ich wollte eine Richtung, um das Maximum an Zeit zu nutzen, um für Gott zu “ Sein” und um das auszuführen, was ich gelernt hatte.

Aber das düfte nicht nur von außen kommen! Die Tatsache, dass ich sah, wie mein Vater auf großartige Weise von Gott benutzt wurde um Seelen zu retten, dürfte mich nicht in meinem Glauben begrenzen. Der Glaube musste von mir selbst kommen. Ich wollte nicht nur Gott dienen, mit dem was ich zu geben hatte, sondern wollte viel mehr als das was ich erklären konnte. Etwas, das mich zu einer “Quelle” machte, die mit lebendigem Wasser übersprudelt.

Julio war seit Beginn seines Amtes im Werk Gottes als Pastor immer voll von Ehrfurcht. Seine Gottesdienste waren geistreich. Aber ich wollte mehr für ihn und natürlich auch für mich.

Dieses Gebet hatte tatsächlich funktioniert. Wir blieben eine zeitlang in Kalifornien und schon bald wurden wir nach Texas gesandt.

 

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